Shopify ist nicht das neue Magento, aber was dann? [Gastartikel]

Shopify ist eines von vielen Ecommerce Systemen, die in diversen Vergleichen immer wieder genannt werden. Wir möchten dir bei der Einschätzung von Shopify für dein Ecommerce helfen.

Mehr als nur Übersetzung des Online-Shops

  • Shopify Inc ist ein börsengelistetes Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von fast $10Mrd., also kein Opensource-Gemeinschaftsprojekt oder potentiell kurzlebiges Nischenprodukt
  • Das erklärte Ziel von Shopify ist es den Handel mit Produkten für alle Händlerinnen und Händler einfacher zu machen. Dabei denken sie zuerst an Personen und nicht an Firmen. Alle Funktionen sind darauf ausgelegt, dass du dein Business alleine und sogar in Teilzeit führen kannst.
  • Du benötigst mit Shopify keine eigenen Server und somit auch keine Performance und Sicherheitsbedenken zu haben. Sicherheitsrelevante Updates werden ständig eingespielt, ohne dass man als Händler(in) davon beeinflusst wird.- Die herausragende Stärke von Shopify ist das umfangreiche, aber simple Baukastenprinzip. Für Händler(innen), die über keine Programmierkenntnisse verfügen und diese auch nicht einkaufen wollen/können, ist es ein überragendes System.

Tobi Lütke, der deutsche Gründer von Shopify, wollte vor einigen Jahren aus einer Passion heraus und zur Gewinnung einer finanziellen Unabhängigkeit ein Snowboard Shop eröffnen, natürlich digital. Er musste feststellen, dass es keine adäquaten Plug-and-Play Lösungen für dieses Vorhaben gibt.

Natürlich kann man seinen Onlineshop selber programmieren (aufwendig) oder programmieren lassen (teuer). Fakt ist jedoch, die Hürden für den Markteinstieg waren hoch, besonders für Unternehmer(innen) mit einer großen Passion und Expertise für ihr Produkt, aber wenig Erfahrung mit Technologie.

Hier bewahrheitet sich mal wieder, dass die besten Gründungen aus eigenen Problemen entstehen, denn aus diesem Umstand entstand Shopify. Der Grundgedanke einen möglichst einfachen Marktzugang und Wachtstumsmöglichkeiten für ALLE zu schaffen bleibt bis heute erhalten.

So unterstützt dich Shopify konkret auf deinem Weg zum Erflog

Wenn du dir den Shopify Theme Store anschaust wirst du schnell feststellen: einen wunderschönen Onlineshop zu kreieren ist mit Shopify ziemlich einfach.
Eine nette Oberfläche ist schön und gut, aber wer ein Unternehmen führt weiß: auf die Prozesse kommt es an. Was bringen mir schließlich 100 Bestellungen am Tag, wenn ich an jeder dieser Bestellung 30 Minuten Aufwand habe.
Wer einen aufmerksamen Blick auf den Shopify Admin wirft wird feststellen, dass die wichtigsten Verwaltungsobjekte übersichtlich verfügbar sind:

Kunden: jede Bestellung und jeder Newsletter-Signup legt einen Kunden mit Bestellhistorie an, die jederzeit exportiert und in angeschlossenen Marketingprogrammen genutzt werden kann. Ich sehe außerdem direkt, welche Kampagne den Kunden in meinen Shop geholt hat und auf welcher Seite er als erstes gelandet ist.

Bestellungen: eine neue Bestellung startet typischerweise einen Workflow in deinem Business. Der Kunde erhält eine Bestellbestätigung und du/dein Team/deine Dienstleister werden über die neue Bestellung informiert. Der genutzte Zahlungsdienstleister versieht die Bestellung mit dem aktuellen Bezahlstatus und dein Lager den Versandstatus. In der Bestellung kann direkt der Tracking Code des Pakets hinterlegt und per Knopfdruck eine Bestätigung mit Trackinglink an den Kunden geschickt werden.

Produkte: um sie geht es in deinem Onlineshop im Endeffekt. Der Erwerb des Produkts passt das hinterlegte Inventar an, informiert den Zahlungsdienstleister wie viel er zu berechnen hat und welche SKU nun von deinem Lager versendet werden sollte.

Versandkosten und Steuern: Je nach Aufenthaltsort des Kunden müssen unterschiedliche Steuern und Versandkosten berechnet werden. Diese “Fälle” können in Shopify hinterlegt werden, so dass für jeden Kunden eine individuelle Rechnung mit individuellen Steuern und Versandkosten erstellt werden kann.

Zahlungsmittel: bei einem Dienstleister wie Paypal ist es nur eine Frage von Sekunden, das bestehende Geschäftskundenkonto zu hinterlegen. Username und Passwort eingeben, bestätigen und schon können Zahlungen akzeptiert werden. Bei anderen Dienstleistern ist es ähnlich, so dass nach der Anmeldung beim entsprechenden Dienstleister die Zahlungsart in wenigen Schritten verfügbar gemacht werden kann.
Bestellungs-, Kunden- und Produktverwaltung sind von Anfang an verfügbar und simpel zu bedienen. Nun müssen nur noch Versandkosten, Steuern und Zahlungsmittel hinterlegt werden und schon kann es losgehen.
So kann man sich als Händler(in) auf Marketing und Kundenkontakt konzentrieren und jeder neuen Bestellung mit einem Hochgefühl entgegen blicken. Der Umstand, dass all diese Dinge von Anfang an bereit stehen macht den Start mit Shopify sehr einfach.

Ständig optimieren bedeutet ständig wachsen

Erfolgreiche Unternehmer(innen) wissen, ein Unternehmen ist kein statisches Objekt. Wer langfristig erfolgreich sein will muss intern und extern flexibel bleiben.
In erfolgreichen Unternehmen steht alles kontinuierlich auf dem Prüfstand. Datenbasierte Tests und Analysen verraten mir, welche Elemente und Funktionen ich untersuchen sollte.

Natürlich sollte dein Unternehmen eine konsistente Identität haben. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass eine bestimmte Produktionsart, Marketingkampagne oder Software auf ewig erfolgsversprechend bleibt.

Das gerne abfällig genutzte Wort “Baukastensystem” ist in unserer agilen Welt aus IT Sicht DER Wettbewerbsvorteil. Wenn ich eine neue Funktion testen möchte installiere ich einfach eine App.

Im Shopify App Store finden sich mehr als 1.000 Apps um jede erdenkliche Funktion in den Shop zu holen. Statt Tausende Euro in Eigenentwicklungen zu stecken kann ich meinen Shop mit sehr geringem Aufwand erweitern.
Auch wenn mal eine App nicht perfekt passt hilft sie doch zumindest einzuschätzen, ob sich eine Eigenentwicklung lohnen würde. So kann man sein Shopify Business Funktion für Funktion erweitern. Funktionen, die sich nicht lohnen schmeißt man wieder raus und die guten behält man.
Auf diese Weise optimierst du dein Unternehmen kontinuierlich, sei es durch mehr Umsatz oder geringere Aufwände. Wer realisiert, dass der Weg zum Erfolg nicht gesprintet werden kann und langfristig am Ball bleibt wird Erfolg haben.

Teste jetzt Shopify 14 Tage lang kostenlos und mache dir selber ein Bild.

Über den Autor: Eshop Guide ist dein Ansprechpartner für Shopify in Deutschland. Ob du einen Onlineshop eröffnen, zu Shopify umziehen, oder deinen bestehenden Shop optimieren möchtest, unsere Experten finden die passende Lösung.